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Surf-Sticks: So viel kosten sie

Die Kosten für einen Surf-Stick variieren stark, je nachdem, was er leistet und wo man ihn kauft. Bei Surfstick gibt es USB-Sticks bereits für einen symbolischen Preis von einem Euro. Bei Prepaid-Angeboten im Internet und im freien Handel zahlt man deutlich mehr.

 

Surfstick mit Vertrag kaufen

Bei einem Surfstick mit Vertrag sind USB-Sticks oft Gratiszugaben; der Preis von einem Euro, der oft verlangt wird, ist eher symbolisch. Surfsticks in Prepaid-Angeboten kosten mehr. Hier liegt der Preis meist zwischen 30 und 60 Euro, je nach Anbieter. Die Qualität der Sticks bewegt sich in einem engen Rahmen, da auch die Prepaid-Surfstick-Tarife meist im Mittelfeld in Sachen Geschwindigkeit liegen. USB-Surf-Sticks dieser Kategorie erreichen meist entweder 3,6 Mbit/s oder 7,2 Mbit/s beim Herunterladen von Daten.

 

Surf-Sticks der Mittelklase

Sieht man sich im freien Handel um – also auf Internet-Plattformen und Online-Fachhändlern – bilden sich die Unterschiede in Sachen Leistung deutlicher im Preis ab.

 

Es gibt eine Reihe von Surf-Sticks, die nicht mehr ganz zeitgemäß 3,6 Mbit/s beim Herunterladen und 384 kbit/s beim Hochladen von Daten erreichen. Sie verfügen über den Datenbeschleuniger HSDPA für das Herunterladen, müssen aber ohne den entsprechenden Beschleuniger HSUPA für das Hochladen auskommen. Versendet man nicht allzu viele große Dateien, kann man hier für etwa 20 Euro im Internet fündig werden.

 

Surf-Sticks der soliden Mittelklasse schaffen im Download 7,2 Mbit/s und beim Hochladen zwischen 2 und 5,76 Mbit/s. Sie verwenden HSDPA und HSUPA, um den Datenverkehr in UMTS-Netzen der dritten Generation zu beschleunigen. Die Preise für solche USB-Surf-Sticks liegen zwischen etwa 30 und 90 Euro. Außer der Geschwindigkeit bestimmen auch andere Faktoren den Preis: Ein integrierter DVB-T-Empfänger für terrestrisches Digitalfernsehen oder ein Micro-SD-Slot mit 32 GB möglichem Speicherplatz können den Preis des Surf-Stick-Angebotes in die Höhe treiben.

 

Die besten USB-Surf-Sticks

Möchte man mit mehr als 7,2 Mbit/s surfen, indem man HSPA+ nutzt, greift man tiefer in die Tasche. Hier liegen die Preise zwischen 70 und 150 Euro. Dafür surft man mit solchen USB-Surf-Sticks mit bis zu 42,2 Mbit/s.

 

Den Spitzenplatz beim Preis belegen LTE-Sticks. Diese nutzen die Funktechnik, die theoretisch bis zu 100 Mbit/s im Download und 50 Mbit im Upload erreicht. Oft können sie auch wenn nötig in UMTS- oder gar GSM-Netze wechseln, falls LTE nicht verfügbar ist. Die Kosten für die LTE-Surf-Sticks liegen bei etwa 100 bis 200 Euro in Deutschland.