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Kaufberatung bei Surfsticks

Unterwegs mit dem Laptop oder Notebook mobil im Internet surfen, das ist für viele schon Normalität geworden. Ob im Zug, auf der grünen Wiese oder im Café – auf den Internetzugang möchte man nicht mehr verzichten. Voraussetzung für das mobile Surfen ist ein sogenannter Surfstick: mit einer Sim-Karte versehen wird er einfach in das Notebook gesteckt und schon kann losgesurft werden.

 

Aber wie findet man den richtigen Surf-Stick, worauf muss man bei der Auswahl des Surf-Sticks und des dazugehörigen Daten-Tarifs achten? Geht man nur gelegentlich online oder nutzt man das mobile Internet täglich? Das Angebot an Surf-Sticks, auch UMTS-Modem oder UMTS-Surfstick genannt, ist groß und unübersichtlich. Sowohl in der Leistung als auch im Preis und den passenden Tarifen gibt es deutliche Unterschiede.

 

Große Preisunterschiede bei UMTS-Surfsticks

UMTS-Surfsticks für das mobile Internet werden von fast allen Mobilfunkanbietern und Providern zu ihren Laufzeit- oder Prepaid-Verträgen angeboten. Beim Abschluss eines Laufzeitvertrages kann man einen USB-Surfstick bereits ab einem Euro erhalten, dafür ist man an einen Vertrag gebunden. Allerdings bieten einige Anbieter auch kurze Vertragslaufzeiten an. Bei Prepaid-Surfstick-Angeboten zahlt man meist einen einmaligen Preis für den Surfstick, der etwa zwischen 20 und 80 Euro liegen kann.

 

Beachten muss man auch, ob der UMTS-Surf-Stick mit einem Sim-lock versehen ist. Das bedeutet, dass der Surf-USB-Stick nur mit einer Sim-Karte des Anbieters benutzt werden kann, bei dem man ihn gekauft hat. Das kann dann problematisch werden, wenn man mit dem gewählten Tarif oder dem Mobilfunknetz des Anbieters nicht zufrieden ist. Will man den mobile Stick mit einer anderen Sim-Karte nutzen muss man entweder eine Ablösegebühr zahlen, die den Preis eines neuen UMTS-Surf-Sticks oft übersteigt, oder bis zum Ende der Vertragslaufzeit warten und zwischenzeitlich einen anderen Stick nutzen. Es gibt aber auch Sim-lock-freie Sticks im Angebot. Deren Kaufpreis ist zwar meist etwas höher, dafür ist man flexibler bei der Tarifwahl.

 

Surf-Geschwindigkeiten der 3G-Surf-Sticks

Bei der Auswahl des Surf-USB-Sticks muss man auf jeden Fall beachten, welche Leistung der Stick hat. Die schnellsten UMTS-Sticks ermöglichen Downloadraten bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), andere bieten nur Downloadgeschwindigkeiten von 3,6 MBit/s. Das kann zeitlich schon einen gewaltigen Unterschied machen, wenn man zum Beispiel Videos aus dem Internet herunterlädt.

 

Huawei und ZTE dominieren den deutschen Surfstick-Markt

Für Surf-Sticks sind vor allen die großen Netzbetreiber für viele die erste Anlaufstelle. Schließlich gibt es bei ihnen subventionierte Sticks für einen symbolischen Preis, die gleich mit dem gebuchten Tarif und der SIM-Karte geliefert werden. Hier dominieren die Hersteller Huawei und ZTE den Markt. Die beiden chinesischen Hersteller haben sich sowohl bei Vertrags- als auch bei Prepaid-Surf-Sticks gut positioniert und finden sich im Portfolio der großen Anbieter.

 

Daneben gibt es noch eine Reihe von Herstellern, die USB-Sticks für mobiles Internet  ohne Sim-Lock verkaufen. USB-Surfsticks von 4G-Systems, Option oder auch Nokia sind im Handel erhältlich. Die Kosten dieser Sticks liegen zwar im Durchschnitt höher als die der subventionierten Geräte der Netzbetreiber, doch kommen sie dafür ohne Sim-Lock daher. Der Nutzer  kann sich dann den für ihn gerade günstigsten Tarif samt SIM-Karte aussuchen. Im Fachhandel und Internet-Versandhäusern sind unabhängige USB-Surfing-Sticks für 30 bis 100 Euro erhältlich.