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Mobilfunk-Techniken: Unterschiede zwischen UMTS, HSPA, HSDPA und HSPA+

Wer einen USB-Surfstick kauft, sollte auf einiges achten: Surf-Geschwindigkeit und die Datenfunktechnologien, welche man nutzen kann, werden von den Anbietern immer herausgestrichen.

 

3G-Funktechnologien für Surfsticks im Mobilfunk

Zuerst sollte man auf die Datenfunktechnologien achten, die der Surf-Stick beherrscht – davon hängt die maximale Sende- und Empfangsgeschwindigkeit ab. Für Mobilfunknetze der zweiten Generation sind GPRS und EDGE mittlerweile bei den Surf-Sticks Standard. In den UMTS-Netzen der dritten Generation kann der Surfstick mit HSDPA und HSUPA schneller senden und empfangen, mitunter wird er dann einfach als HSPA-fähig bezeichnet. Hat er nur HSDPA, holt er schnell Daten aus dem Netz (Download) ist aber beim Senden (Upload) auf geringer Geschwindigkeit. In bestimmten Regionen haben die Netzbetreiber auch HSPA+ im Angebot. Wer immer mit der schnellstmöglichen Technik unterwegs sein will, kann sich einen Stick mit dieser Technologie gönnen.

 

Die Geschwindigkeiten der angebotenen UMTS-Surf-Sticks reichen derzeit von 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) beim Download bis 28,8 Mbit/s mit HSPA+. In der Praxis sind selbst die langsamsten Surfsticks für den Normalverbraucher ausreichend, wenn er ausschließlich in Deutschland mobil surfen will. Hier kommt man in der Praxis auf durchschnittliche Höchstgeschwindigkeiten von 3 Mbit/s. In der Regel ist man gut bedient, wenn man 2 Mbit/s beim Download (dem Herunterladen von Daten aus dem Netz) erreicht.

 

Es gibt bei USB-Surfsticks keine Geschwindigkeitsgarantie

USB-Surf-Sticks unterscheiden sich in den Maximalgeschwindigkeiten, die sie technisch unterstützen. Mittlerweile werden kaum noch USB-Surfsticks angeboten, die weniger als 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) als Spitzengeschwindigkeit bieten.

 

Aber auch wenn der Tarif 7,2 Mbit/s bietet, gibt es in der Praxis keine Garantie für eine Mindestgeschwindigkeit. Ein Nutzer surft mit einem 3,6-Mbit-Surf-Stick meist genauso schnell wie ein Nutzer mit einem 7,2-Mbit-Surf-Stick, wenn beide in einer ausgelasteten Funkzelle Daten empfangen. Die realen Geschwindigkeiten pendeln sich meist zwischen einem und zwei Megabit pro Sekunde ein, so dass man nicht vor einem Surfstick zurückschrecken sollte, der nicht die Spitzengeschwindigkeiten bringt.